Joshua Tree National Park

Joshua Tree National Park

Eine der vielen Sehenswürdigkeiten Kalifornien sind die Nationalparks, wie zum Beispiel der Joshua Tree National Park zwischen Mojave und Colorado-Wüste, nahe der Stadt Palm Springs und etwa 230 km von Los Angeles entfernt. Insgesamt erstreckt sich der Joshua Tree Nationalpark auf beinahe 4.000 km². Eine der Besonderheiten dieses Nationalparks sind die so genannten Joshua Trees, eine Palmenart, die dem Park auch seinen Namen gibt.

Der Name „Josuabaum“ wiederum, wurde den Bäumen von einer Mormonengruppe gegeben, die Mitte des 19. Jahrhunderts die Mojave-Wüste durchquerte. Die Form der Bäume mit den nach oben gerichteten Ästen sah für Sie aus wie Josua, der im Alten Testament der Bibel den Israeliten den Weg nach Kanaan wies.
Allerdings ist die Bezeichnung „Palme“ in Bezug auf die Joshua Trees wohl etwas irreführend, denn die Bäume ähneln eher Kakteen. Sie können bis zu 18 Meter hoch und 900 Jahre alt werden und sind nur im nordwestlichen Teil des Parks zu finden. Eine weitere Sehenswürdigkeit des Joshua Tree Parks und Ziel vieler Wanderer sind die ganz eigen geformten und durch Erosion rund geschliffenen Felsen (Wonderland of rocks).

Im Sommer kann es im Park sehr heiß werden, man sollte also auf jeden Fall genügend Wasser mitnehmen, insbesondere wenn man eine Wanderung durch den Joshua Nationalpark plant. Im Park selbst gibt es keine Möglichkeit einzukaufen. Für Wanderfreunde gibt es ausgeschilderte Wanderwege und der Besucher kann zwischen verschiedenen Distanzen wählen.
Im Joshua Park treffen mit den Wüsten Mojave und Colorado zwei verschiedene Wüsten aufeinander, die jeweils ihr eigenes Ökosystem aufweisen und sich auf unterschiedlichen Höhenlagen befinden. Danks dieses Zusammentreffens weißt auch der Joshua Tree Park eine sehr vielfältige Natur auf. Besonders am Abend und am frühen Morgen kommen die tierischen Bewohner des Joshua Tree Nationalparks hervor. Dann sind Kojoten unterwegs, Känguruh-Ratten kommen aus Ihren Löchern und auch Luchse können aus der Ferne gesehen werden.

Wer mit dem Mietwagen den Park durchquert und hier gerne übernachten möchte, hat gute Chancen. Im Park gibt es viele schöne Campingplätze, die an den Wochenenden jedoch oft sehr schnell belegt sind, da die Kosten auch sehr niedrig sind. Reservierungen können telefonisch oder über die Website getätigt werden. Feuerholz muss von den Besuchern selbst mitgebracht werden und auch nur wenige Plätze verfügen über Wasseranschluss.